Vogelvoliere

Störche haben eine neue Heimat

Nach langem Warten sind jetzt endlich zwei Störche in die Voliere eingezogen. Das Storchenehepaar wird dort bis an sein Lebensende bleiben und von der Schmißberger Interessengemeinschaft Storchenfreunde versorgt.

vom 12. September 2019

Die Störche sind da

Zwei Störche haben eine neue Heimat gefunden: In Schmißberg hat jetzt in der neugebauten Storchenvoliere ein Storchenehepaar ein neues Zuhause gefunden. Das Paar ist mit der Hilfe eines Betreuers aus Theisbergstegen in der Pfalz in zwei Holzkisten angereist und hat die Voliere, die vor ein paar Tagen endgültig fertiggestellt wurde, bezogen.

Das Weibchen ist verletzt und kann nicht mehr fliegen. Auch der Mann war zunächst verletzt, wurde dann aber wieder geheilt. Allerdings gab es Probleme bei der Auswilderung, weil der Mann nicht für sich alleine sorgen konnte und bei seiner Partnerin bleiben wollte – eine echte Liebesgeschichte. Aus diesem Grund werden jetzt beide Tiere bis an ihr Lebensende in der Voliere bleiben. Damit verbringen sie ihr restliches Leben in Schmißberg.

Einen Namen haben die beiden Störche noch nicht. Der soll jetzt aber in den kommenden Wochen gefunden werden. Es gibt Überlegungen, dass die Schmißberger Kinder die Namen für die Störche aussuchen sollen.

Die Vögel stehen jetzt der in der Obhut der Schmißberger Interessengemeinschaft (IG) Storchenfreunde, die sich vor ein paar Wochen mit dem Zweck gegründet hat, verletzte Störche wieder aufzupäppeln und den Betrieb der Voliere finanziell sicherzustellen. Der IG Storchenfreunde haben sich etwa zehn Schmißberger angeschlossen. Darunter auch Tom Sessa, der die Idee hatte die Voliere zubauen. Andreas Damm, ebenfalls Mitglied der IG, wird die zukünftige Fütterung der Tiere mit toten Küken und Fisch übernehmen.

Über die Ankunft der Störche in der Gemeinde Schmißberg berichtete sogar die SWR Landesschau, in der Rubrik Landesschau Notizen.

Die Storchenvoliere liegt entlang des neuen Wanderweges „Im Land von Milan, Storch und Co.“. Auf dem von der EU geförderten Naturerlebnispfad können sich die Wanderer unter anderem über die heimische Vogelwelt informieren.

Der Bau der Voliere hat etwa ein Jahr gedauert und wurde mit viel Eigenleistung sowie einer großen Spendenbereitschaft von Unternehmen aus der Region gestemmt.


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