Dorfentwicklung

Erste Flachwasserteiche ausgehoben

Vergangene Woche wurden in Schmißberg Flachwasserteiche unterhalb des Storchennestes ausgebaggert. Die Teiche sind Teil einer Naturausgleichsfläche.

vom 27. November 2015

Erste Flachwasserteiche ausgehoben

Vergangene Woche wurden in Schmißberg die ersten Flachwasserteiche unterhalb des Storchennestes ausgebaggert. Die Flachwasserteiche sind Teil eines Biotops, dass in einer sogenannten Naturausgleichsfläche der Kreisverwaltung Birkenfeld liegt. Solche Flächen müssen laut dem Naturschutzgesetz als Ausgleich für die Natur von den Behörden dann erstellt werden, wenn zuvor beispielsweise eine Straße oder Windräder gebaut wurden. 

Außerdem rechnet die Gemeinde Schmißberg damit, dass sich an den neuen Teichen auch Frösche ansiedeln. Die könnten dann nämlich Nahrung für Störche sein, die im kommenden Jahr dort das Storchennest beziehen sollen.

Die Kreisverwaltung plant noch weitere Teiche anzulegen. Der Gemeinde Schmißberg entstehen dadurch keine Kosten. Mit diesen Maßnahmen soll auch die Umgebung der Gemeinde weiter naturfreundlich gestaltet werden.

Außerdem ist ein Wanderweg geplant, der Interessierte unter anderem über Störche informieren soll. Der Wanderweg mit dem geplanten Namen Milan. Storch und Co. ist ein gemeinsames Projekt unter den Gemeinden Niederhambach, Rimsberg und Schmißberg.

Erste gemeinsame Besprechungen und Konzeptvorschläge zu dem Wanderweg gab es bereits Anfang Juli. Dabei handelte es sich um eine der ersten gemeinschaftlichen Gemeinderatsitzung der Gemeinden überhaupt. Eine kleine Schmißberger Projektgruppe um Tom Sessa, Denise Essig und Rudi Weber hatten am 16. Juni 2015 bereits ein Konzept ausgearbeitet: Dieser Entwurf wurde auf dem neu angeschafften Beamer im Gemeinschaftshaus präsentiert, anschließend besprochen und diskutiert. In dem Konzept fanden sich neben den Zielen, die die Gemeinden mit dem Wanderweg erreichen wollen, auch erste konkrete Vorschläge, was die Gestaltung des Naturerlebniswanderwegs „Milan, Storch und Co.“ angeht:

Der Wanderweg soll mit EU-Fördermitteln gefördert werden. Den Gemeinden sollen mit dem Bau des Wanderweges so nur geringer Kosten entstehen.


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