Kommunalpolitik

Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft ist Thema

Der Gemeinderat Schmißberg beschließt unter anderem die Teilnahme an dem Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft.

vom 17. März 2015


Der Gemeinderat Schmißberg hat einstimmig beschlossen, an dem Bundeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft teilzunehmen. Nach eingehender Beratung kommt der Gemeinderat zu dem Ergebnis, dass Schmißberg bereits jetzt schon gute Chancen habe, in dem Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft weiterzukommen. So sei beispielsweise positive zu bewerten, dass Schmißberg bereits jetzt schon über moderner Gemeinschaftsräume wie das Schlachthaus oder das Gemeinschaftshaus verfügt. Diese Ansicht wurde von Kurt Schuldes von der Kreisverwaltung und dort zuständig für die Dorfentwicklung, bereits bestätigt. Die Teilnahme an dem Wettbewerb sei auch deswegen wichtig, weil dadurch beantragte Zuschüsse schneller zu bekommen seien, erläuterte Ralph Dietz. Die Landesregierung wolle schließlich sehen wohin ihr Geld fließe.

In der Sitzung war außerdem unter anderem der Servicerahmenvertrag zur Straßen- und Außenbeleuchtung Thema. Dieser Servicevertrag wird alle fünf Jahre mit der OIE abgeschlossen. Diese bietet den Service beispielsweise defekte Leuchtbirnen in den Straßenlaternen auszutauschen und die Lampen regelmäßig zu warten. Pro Laterne kostet dieser Service die Gemeinde 33 Euro. Insgesamt verfügt die Gemeinde Schmißberg über 28 Straßenlaternen, demnach entstehen für die Wartung jährliche Kosten in Höhe von rund 1.000 Euro. Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen diesen Servicevertrag um weitere fünf Jahre zu verlängern. In Zukunft sollen die Straßenlaternen auf LED umgestellt werden. Derzeit wird geprüft wie schnell sich eine solche Investition rechnen würde. Eine solche Umrüstung auf LED würde pro Lampe im Schnitt 500 Euro für den Leuchtkopf und weitere 30 Euro pro Leuchtmittel kosten. Demnach entstünden für die Umrüstung Kosten in Höhe von rund 15.000 Euro (530 Euro * 28 Straßenlaternen).

Ebenfalls Thema in der gestrigen Sitzung waren die Windräder die in der umliegenden Landschaft von Schmißberg geplant sind. Dazu hat der Gemeinderat Anja Schulz von der Kreisverwaltung eingeladen die dort zuständig für die Genehmigungsverfahren von Windrädern ist. Anja Schulz beantwortete die Fragen des Gemeinderates sowie der Schmißberger Bürger, die in großer Anzahl erschienen waren. Insgesamt wurde das Thema sehr sachlich und lange diskutiert. Anja Schulz stellt der Gemeinde Schmißberg folgenden Karten zu Verfügung:

In Mitteilungen und Anfragen wurde über die Anschaffung eines Hochasters beraten. Dieses Gerät soll in Zukunft die Arbeit der Schmißberger Rentner erleichtern. Die Anschaffung kostet rund 600 Euro und soll von den Einnahmen des Haxenfest bezahlt werden. Auch der geplante Naturerlebniswanderweg Schmißberg stand erneut auf der Tagesordnung. Tom Sessa, der Initiator des Projektes, erläuterte kurz den Stand des Ausbaus und die weiteren Pläne.

Sitzungsprotokoll vom 17. März 2015


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