Geschichte

Bau der Schmißberger Kanalisation von 1972 – 1975

Die Schmißberger Kanalisation war eine der ersten Kanalisationen überhaupt, die eine Gemeinde in den siebziger Jahre im Kreis Birkenfeld bekam. Durch den Bau der Kanalisation änderte sich aber auch die Straßenführung in der Gemeinde.

vom April 2014

Bau der Schmißberger Kanalisation von 1972 - 1975

Der Bau der Schmißberger Kanalisation läutete ein neues Zeitalter ein: Die Gemeinde Schmißberg war nämlich eine der ersten Gemeinden im Landkreis Birkenfeld, die eine moderne Kanalisationsanlage für Abwasser gebaut hat.

Der Bau der Schmißberger Kanalisation fiel in die Amtszeit des damaligen Schmißberger Ortsbürgermeisters Richard Molter. Die Arbeiten für die neue Kanalisation begannen 1972. Doch während der Bauarbeiten wurde nicht nur die Kanalisation neugebauten, sondern auch die Schmißberger Hauptstraße verlegt. 

Die Straße machte vor ihre Verlegung noch einen Bogen durch die heutige Grünanlage unterhalb des Gemeinschaftshauses. Nach den Arbeiten führte die Hauptstraße geradewegs am neugebauten Gemeinschaftshaus vorbei, über den Stabsberg, in die Nachbargemeinde Rimsberg.

Zwei Jahre nach Beginn der Bauarbeiten wurde 1974 der erste Bauabschnitt der Hauptstraße vor dem Hause von Richard Molter beendet. Rund ein Jahr später, wurde dann im zweiten Bauabschnitt die Wasserleitung verlegt. Der Verkehr wurde während der insgesamt dreijährigen Bauarbeiten über die Straße „Am Stabsberg“ umgeleitet. Dort entstand zu diesem Zeitpunkt ein Neubaugebiet, in das viele Bundeswehrangehörige neue Häuser bauten. Ein Grund hierfür, war die Heinrich-Herz-Kaserne der Bundeswehr, die nur wenige Kilometer von Schmißberg entfernt liegt.

Doch nicht nur die Straße am Stabsberg wurde neu angelegt. Zu dieser Zeit entstanden auch die Straßen „Im Grünesfeld“ und die Waldstraße.