Feuerwehr

Feuerwehr probt Ernstfall mit Puppe

Die Freiwillige Feuerwehr hat in Schmißberg und Elchweiler eine Großübung abgehalten. Dabei kamen eine Rauchbombe und 35 Feuerwehrleute zum Einsatz.

vom 23. September 2017


Rauchentwicklung in der Alten Schule in Elchweiler. Im Keller des Gebäudes befindet sich noch eine Person. Genau das war das Szenario, das die Freiwillige Feuerwehr am Wochenende in Schmißberg und Elchweiler geübt hat und mit dem sich 35 Feuerwehrleute aus Nohen, Niederhambach, Rimsberg, Elchweiler und Schmißberg in einer Gemeinschaftsübung auseinandersetzen mussten.

Rauchbombe gezündet Feuerwehr mit Atemschutz im Einsatz

Besonders eindrucksvoll: Zuvor wurde im Keller der Alten Schule eine Rauchbombe gezündet und im Keller eine 80 Kilogramm schwere Puppe versteckt, um möglicht realistische Verhältnisse vor Ort zu schaffen. Die Aufgabe der Feuerwehrleute war es, mit dem Einsatz von Atemschutzgeräten, die Puppe aus dem Haus zu retten.

Hausbesitzer jetzt beruhigt


Im Notfall

So erreichen Sie die Feuerwehr: Im Notfall immer den Notruf 112 wählen. Die Feuerwehr wird dann im Rahmen der von der Verbandsgemeinde festgelegten Alarmordnung alarmiert. Hierzu zählen mindestens die Wehren in den umliegenden Gemeinden aber auch die Feuerwehr in Birkenfeld.

Auf keinen Fall den Knopf für die Sirene am Gemeinschaftshaus betätigen. Denn nur in Schmißberg wird dann die Sirene ausgelöst. Es wird kein Alarm an die Leitstelle weitergegeben oder ein Notruf abgesetzt.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Schmißberg


Tom Sessa wohnt in dem Gebäude und beherbergt dort auch Feriengäste. Die Aktion hat ihn nachhaltig beeindruckt. „Das war spektakulär.“ Außerdem sei er froh, dass die Feuerwehrleute sich für sein Haus entschieden haben, auch weil es außerhalb des Ortes steht, er dort Gäste beherbergt und er jetzt gesehen habe, dass auch dort schnell Hilfe vor Ort sei.


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