Freiwillige Feuerwehr Schmißberg zieht Bilanz
Vom festhängenden Pferd bis zum Großbrand: Das Jahr 2025 forderte die Freiwillige Feuerwehr Schmißberg an vielen Fronten.
vom 12. April 2026
Vom festhängenden Pferd bis zum Großbrand: Das Jahr 2025 forderte die Freiwillige Feuerwehr Schmißberg an vielen Fronten.
vom 12. April 2026
Freiwillige Feuerwehr Schmißberg oft gebraucht!
Auf der Jahreshauptversammlung am 20. März im Gemeinschaftshaus blickte die Wehr auf ein intensives Jahr zurück, verabschiedete zwei Urgesteine in den Ruhestand und stellte die Weichen für die Zukunft des Fördervereins.
Feuerwehrchef Marc Bollenbacher eröffnete die Versammlung mit einem Rückblick. Dass das Jahr 2025 kein gewöhnliches werden würde, zeigte sich bereits im Januar: In Elchweiler musste ein Pferd aus einer lebensgefährlichen Lage befreit werden, nachdem es sich in einer Palette verfangen hatte.
Im Bereich der technischen Hilfe galt es vor allem, die Verkehrswege zu sichern. Die Einsatzkräfte mussten mehrfach umgestürzte Bäume von den Fahrbahnen beseitigen und ausgelaufene Betriebsstoffe nach Verkehrsunfällen binden, um Umweltgefahren und Rutschrisiken zu minimieren. Besonders fordernd gestaltete sich eine Personenrettung auf dem Wanderweg in Nohen. Aufgrund des unwegsamen Geländes war dieser Einsatz technisch sowie physisch äußerst anspruchsvoll.
Auch bei den Brandeinsätzen war volle Konzentration gefragt: Neben einem brennenden Pkw, der schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, leisteten die Einheiten zudem wichtige Unterstützung bei einem verheerenden Wohnhausbrand in Kronweiler.
Insgesamt rückte die Schmißberger Wehr 2025 acht Mal aus. Um für diese Szenarien gewappnet zu sein, absolvierten die Kameraden im vergangenen Jahr zusätzlich 12 intensive Übungen.
Erik Kessler, stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde Birkenfeld, fand in seinem Grußwort deutliche Worte der Anerkennung. Er lobte nicht nur die Einsatzbereitschaft, sondern auch die vorbildliche Materialpflege. Die Schutzkleidung hänge bei Kontrollen stets „wie geleckt“ bereit und das Fahrzeug präsentiere sich in einem Zustand „wie frisch aus der Schachtel“.
Ein besonderer Moment der Versammlung waren die Personalien. Thomas Schäfer (rechts) und Dennis Welsch (zweiter von rechts) wurden für ihr Engagement und ihre Leistungen zu Oberfeuerwehrmännern befördert.
Emotional wurde es bei der Verabschiedung von Jörg Welker und Günter Geiß. Beide blicken auf stolze 51 Jahre Feuerwehrdienst zurück. Sie waren über fünf Jahrzehnte tragende Säulen der Wehr, galten als Ideengeber und waren sich für keine Arbeit zu schade. Aufgrund des Erreichens der Altersgrenze wurden sie 2025 in den Ruhestand verabschiedet. Als Zeichen des Dankes erhielten sie eine gravierte LED-Lampe der Schmißberger Feuerwehr.

Dass die Feuerwehr in Schmißberg weit mehr als eine Rettungsorganisation ist, zeigte der Bericht über die gesellschaftlichen Aktivitäten. Unter der Federführung der Wehr fanden 2025 zahlreiche Veranstaltungen statt, die das Dorfleben prägten:
Im Anschluss an die Dienstversammlung der aktiven Wehr fand die Sitzung des Fördervereins statt. Der scheidende 2. Vorsitzende Günter Geiß leitete die Versammlung ein letztes Mal und fand bewegende Worte. Er dankte für das Herzblut, die Solidarität und die sachliche Teamarbeit der vergangenen Jahre. Der Verein lebe von Menschen, die den Willen haben, gemeinsam etwas zu bewegen – ein Ideal, das Geiß über Jahrzehnte vorlebte.
Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurde die Führungsmannschaft für die kommenden zwei Jahre einstimmig gewählt:
| Funktion | Name |
| 1. Vorsitzender | Thomas Schäfer |
| 2. Vorsitzender | Dennis Welker |
| Schriftführer | Jürgen Wagner |
| Kassierer | Marc Bollenbacher |
| Stellv. Kassierer | Dennis Welsch |
| Beisitzer | Günter Geiß, Christiane Engel, Thomas Engel |
| Kassenprüfer | Rudi Weber, Jens Mertens |
Mit dieser starken Mannschaft und einer hochmotivierten aktiven Wehr startet die Feuerwehr Schmißberg bestens gerüstet in das neue Einsatzjahr.