Verkehrssicherheit soll erhöht werden!
Autos und Busse, die zu schnell durchs Dorf fahren. Das ist in der Gemeinde ein Problem. Deswegen war die Verkehrssicherheit auch Thema bei der vergangenen Gemeinderatsitzung. Um die Situation am Ortseingang aus Rimsberg kommend und am Ortsausgang Richtung Elchweiler zu verbessern, hat die Verwaltung im Vorfeld schon den Rat von Experten eingeholt, was getan werden könnte, um den Verkehr „auszubremsen“.
Dabei wurde deutlich: Bauliche Veränderungen wie Verkehrsinseln sind erst möglich, wenn belastbare Daten vorliegen. Da „gefühlte“ Geschwindigkeiten als Argument nicht ausreichen, empfiehlt die Polizei Birkenfeld den Einsatz digitaler Messschilder. Diese dienen nicht nur der Warnung, sondern speichern auch anonym die Anzahl und das Tempo der Fahrzeuge – eine wichtige Grundlage für künftige Genehmigungen.
Fokus auf Bushaltestelle und Vorfahrt
Ein weiterer Baustein für mehr Sicherheit könnte eine temporäre Tempo-30-Zone im Bereich der Bushaltestelle sein, die gezielt während der Hauptverkehrszeiten zwischen 6 und 17 Uhr gilt. Zudem sieht die Polizei Optimierungsbedarf bei der bestehenden Rechts-vor-Links-Regelung. Da diese am Ortseingang oft übersehen wird, könnten zusätzliche Markierungen auf der Fahrbahn helfen, gefährliche Situationen zu vermeiden.
Grenzen der Überwachung
Klassische Radarkontrollen durch den Landkreis sind an den betroffenen Stellen schwierig umzusetzen. Aufgrund der engen Platzverhältnisse können die Beamten dort keine Messfahrzeuge sicher abstellen, weshalb die Prävention durch Anzeigetafeln umso wichtiger wird.
Ausblick und Umsetzung
Die Gemeinde holt aktuell Angebote für die Messschilder ein und prüft die rechtliche Umsetzung der Tempo-30-Zone.