In Schmißberg wurde nach zwei Jahren Corona wieder ein Maibaum aufgestellt und ein Maifeuer angezündet. Dass in der Gemeinde wieder Hexennacht gefeiert wird, ist auch ein Zeichen dafür, dass ein Stück Normalität nach Schmißberg zurückkehrt.
vom 1. Mai 2022
Das Maifeuer auf dem Schmißberger Stabsberg brennt.
Endlich! Er steht wieder der Maibaum! Und endlich! Das Maifeuer brennt wieder!
Ein Zeichen, dass nach Corona die Normalität zurückkehrt, ist gesetzt. In der Hohen Wiese vor dem Schlachthaus steht nach zwei Jahren wieder ein Maibaum. Der Baum wurde am letzten Apriltag von der Freiwilligen Feuerwehr Schmißberg aufgestellt und zuvor von den Kindern der Gemeinde geschmückt. Bei dem Baum handelt es sich um eine Birke, die rund 17 Meter hoch ist und aus dem Schmißberger Gemeindewald stammt.
Kinder der Gemeinde schmücken den Maibaum in der Dorfmitte.
Gegen 21 Uhr wurde dann das Maifeuer auf dem Stabsberg angezündet. Dort versammelten sich etwa 50 Schmißbergerinnen und Schmißberger, um sich bei bestem Wetter das Feuer anzuschauen, das so schön wie selten brannte. Verpflegung mit Würstchen vom Grill gab es vor dem Feuer sowie danach hinter dem Gemeinschaftshaus.
Kerzengerade brennt das Schmißberger Maifeuer auf dem Stabsberg.
In der Gemeinde waren zudem einige Hexen unterwegs, die in diesem Jahr vor allem mit Klopapier ihr Unwesen trieben. Sie verteilten es auf den Straßen, in Vorgärten und in Hecken. Über versteckte und verschleppte Gegenstände war der Redaktion von schmissberg.de am Morgen des 1. Mai nichts bekannt.
Das traditionelle Maifrühstück fiel in diesem Jahr erneut aus. Das Frühstück, das am Morgen des 1. Mais normalerweise im Gemeinschaftshaus stattfindet, gehört neben dem Brunnenfest, dem Haxenessen und dem Glühweintrinken zu den größten Veranstaltungen in der Gemeinde.
Weitere Bilder zur Schmißberger Hexennacht gibt es wie immer im Schmißberger Bilderarchiv:
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