Karibische Nacht in der Dorfmitte

Mit Sonne, Cocktails und einem Hauch von Karibik zum Erfolg

In der Gemeinde nimmt das gesellschaftliche Zusammenleben wieder Fahrt auf. Zu sehen ist das auch daran, dass die „Karibische Nacht“ der Schmißberger Dorfschmiede in der Dorfmitte ein Erfolg war.

vom 4. Juli 2022

Die stilecht-gekleideten Helferinnen und Helfer der von der Dorfschmiede Schmißberg organisierten "Karibischen Nacht" in der Dorfmitte (v.l.): Isabell Medelnick, Jana Grauer, Daniela Mertens, Bettina Greger, Ute Weber, Tom Sessa, Stefanie Schäfer, Thomas Engel.

Sommerhighlight: Die Dorfschmiede Schmißberg feiert karibischen Erfolg

25 Grad, Samstagnachmittag: In der Schmißberger Dorfmitte läuft Reggae-Musik. Der Schmißberger Dorfmittelpunkt ist dekoriert mit viel Bast und bunten Girlanden. Das Gemeindezentrum sieht aus wie ein Marktplatz auf einer karibischen Insel. Und klar, es gibt auch eine Cocktail-Bar. Die Dorfschmiede Schmißberg hat zur „Karibischen Nacht“ eingeladen. Es ist das erste Mal überhaupt, dass es eine solche Party in der Gemeinde gibt.

Schön geschmückt: Die Dorfmitte der Gemeinde Schmißberg sieht aus wie ein Marktplatz auf einer Karibik-Insel.

Cocktail-Auswahl ist groß

Die Gäste finden bereits am Nachmittag den Weg in die karibische Dorfmitte und auch zur Bar – fünf Sorten handgemachte Cocktails werden dort gemixt, vom „Cuba Libre“ bis hin zu „Sex on the Beach“. Die Cocktailkarte beschreibt die Drinks wie Kunstwerke: „Feiner Gin küsst fruchtigen Pfirsich“, steht dort, um beispielsweise den „Peach Fizz“ anzupreisen – der Kassenschlager am Abend übrigens.

Die Bar-Crew hatte jede Menge zu tun, das Interesse an den karibischen Drinks ist riesig, die Plätze sind alle schnell besetzt. Doch auch die Wurstbude oder der Show-Cooking-Stand, an dem Sandra und Detlef Funk Toast-Hawaii zubereiten, sind gefragt. Über all das legt sich die Reggae-Musik, karibische Rhythmen: Die Menschen tanzen, trinken, unterhalten sich. Es wird deutlich, was in den vergangenen zwei Jahren während der Corona-Pandemie gefehlt hat.

Dorfschmiede: Idee für Veranstaltung schon seit 2019

Die Veranstaltung wird gut angenommen. Das hat selbst die Organisatoren überrascht, sagt Dorfschmiede-Vorsitzende Jana Grauer. „Wir hatten bereits 2019 die Idee, eine Cocktail-Nacht zu veranstalten, konnten den Plan aber erst jetzt umsetzen. Für uns war es im Vorfeld schwierig, einzuschätzen, wie viele Leute unserer Einladung folgen. Dass es so viele waren, hat uns schlichtweg umgehauen“. Damit meint Jana Grauer auch die 150 Essen, die über die Theke gehen sowie die Tatsache, dass die Cocktails am Ende des Abends nahezu ausverkauft sind.

Ein Erfolg für die Dorfschmiede, die bereits im Vorfeld viele Stunden Arbeit in die Veranstaltung gesteckt hat, sagt Jana Grauer. „Wir wollten karibisches Flair für die Party – die Dekoration musste also passen. Allein der Aufbau mit all den blumigen Details, den Girlanden und Co. hat etwa fünf Stunden gedauert.“

Die Gäste haben Spaß in der aufgebauten Karibik.

Gäste kommen auch aus Nachbargemeinden

Die aufwendige Dekoration lockt am Abend auch Gäste aus den Nachbargemeinden Rimsberg und Elchweiler an. „Dass die Veranstaltung so gut angenommen wurde und die Gäste sichtlich Spaß hatten, freut uns riesig. Ein ganz großer Dank gilt allen, die mitgeholfen haben, den Abend zu etwas ganz Besonderem zu machen. Ohne all die ehrenamtlichen Helfer wäre das nicht möglich gewesen“, sagt Jana Grauer stolz.

Das Team will die Cocktail-Nacht im kommenden Jahr wiederholen und plant bis dahin kleinere Veranstaltungen, die sich übers Jahr verteilen. „Wir wollen einfach, dass etwas los ist in Schmißberg. Solche Veranstaltungen bieten auch immer wieder die Möglichkeit, sich zu treffen, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam eine schöne Zeit zu haben.“

Weitere Bilder zur „Karibischen Nacht“ gibt es im schmissberg.de Bilderarchiv

Helferinnen und Helfer werden gesucht

Ideen gibt es viele. Von Themenabenden im Schlachthaus, über Bastelnachmittage für Familien, einen Kindersachen-Basar oder auch einen Familienwandertag. Die Dorfschmiede hat viel vor. „Um all das umzusetzen, brauchen wir aber vor allem eins: Weitere Helferinnen und Helfer. Jeder, der sich beteiligen will, ist herzlich willkommen.“, sagt Jana Grauer.


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