Schmißbergs Rentner

Sitzgelegenheit mit Blick auf Schmißberg

Schmißbergs Rentner haben wieder gearbeitet. Dieses mal haben sie eine Bank am Friedhof aufgebaut, mit einem schönen Blick auf die Gemeinde.

vom 8. Juli 2014

Schmißbergs Rentner von links nach rechts: Horst Eifler, Karl-Günther Essig, Manfred Wild, Adolf Schuch, Klaus Loose. Nicht auf dem Bild Günter Geiß. Er hat das Bild gemacht.

Hätte Schmißberg seine fleißigen Rentner nicht, würde das Dorf ganz schön in die Röhre schauen. Die Herren treffen sich jeden Dienstag zum Arbeitseinsatz. Dabei werden beispielsweise Feldwege saniert oder die Spielgeräte auf dem Spielplatz repariert. Die Schmißberger Rentner haben es sogar schon in die SWR-Fernsehsendung „Hierzuland“ geschafft, als der Südwestrundfunk ein Porträt über die Gemeinde produzierte.

Die Rentner kommen neben ihren Routinearbeiten auch auf kreative Ideen. Die Herren haben jetzt in der Nähe des Schmißberger Friedhofs eine neue Bank aufgestellt. Insgesamt waren dafür zwei Arbeitseinsätze und zehn Arbeitsstunden notwendig.

Die neue Bank steht in einem Hang in der Nähe des Schmißberger Friedhofes. Dort mussten die Arbeiter zunächst Erde abtragen. Anschließend füllten die Rentner die dadurch entstandene Kuhle mit Kieselsteinen auf und betonierten zwei Fundamente. Darauf stellten sie eine frisch gestrichene Sitzbank, die zuvor am Wasserhaus stand.

Der neue Sitzplatz bietet dem Wanderer oder dem Friedhofsbesucher, der dort Rast sucht, einen einmaligen Blick über Schmißberg. Am Horizont ist aber auch Gollenberg und Hattgenstein zu sehen sowie der Erbeskopf mitten im Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

Schmißbergs Rentner haben damit nicht nur dafür gesorgt, dass Schmißberg noch schöner wird, als es ohnehin schon ist, sondern auch dafür, dass man jetzt sieht, wie schön Schmißberg ist und die Umgebung, in der die Gemeinde liegt.



Gründungsgeschichte der Schmißberger Rentner-Gruppe

Die Woche war zu Ende und es war Freitag, der 30. September 2005, als sich 13 Rentner zusammenfanden und die „Rentnerband“ gegründet haben. Nach Angaben des Gründungsprotokolls waren das Jürgen Müller, Otto Klein, Klaus Loose, Erich Geiß, Walter Eigner, Erwin Kemmer, Walter Engel, Norbert Eifler, Ernst Gillmann, Paul Stöckermann, Eberhard Knapp, Horst Veek sowie Adolf Schuch. Mittlerweile zählt auch Günter Geiß dazu.

Im Laufe der Zeit kamen immer wieder neue Mitglieder hinzu. Seit dem ersten Rundgang, am 4. Oktober 2005, treffen sich die Herren jeden Dienstag, um zu arbeiten. Doch wer denkt, dass die „Rentnerbande“ bloß eine Gelegenheit ist, um zu „maije“ und „schwätzje“ zu halten, der hat weit gefehlt. Denn bereits während des ersten Arbeitseinsatzes, am 11. Oktober 2005, ging es schwer zur Sache.

Die „Bande“ hob einen Graben in der Nähe des Transformatorhauses aus. Im Einsatz waren schweres Gerät, wie zum Beispiel ein Schlepper mit Frontlader. Seither wurden viele, viele Projekte abgeschlossen.


Auch auf schmissberg.de:


Im Wappen der Gemeinde Schmißberg ist ein Hammer und ein Amboß abgebildet. Dabei handelt es sich um Hinweise auf die mittelalterliche Eisenverhüttung, die in der heutigen Dorfmitte nachgewiesen wurde. vom 24. Januar 2023
Schnee, wohin das Auge reicht. Innerhalb kürzester Zeit wurde Schmißberg am 20. Januar 2023 eingeschneit. In der Gemeinde lag eine geschlossene Schneedecke - der Räumdienst musste ausrücken. vom 21. Januar 2023
Um Schmißberg wurden in den vergangenen 100 Jahren viele Funde aus römischer Zeit gemacht. Sie geben einen Einblick in diese antiken Jahre. vom 3. Januar 2023 I von Florian Tanz
Im Jahr 2022 wurde in Schmißberg wieder gefeiert. Egal ob Mainacht, die Karibische Nacht in der Dorfmitte oder das Brunnenfest. Ebenso wurde die Dorfchronik fertiggestellt. schmissberg.de hat die Highlights des Jahres im traditionellen Jahresrückblick zusammengefasst. vom 28. Dezember 2022 I VIDEO I BILDERGALERIE
In Schmißberg fand nach zwei Jahren endlich wieder das traditionelle Glühweintrinken statt. Wegen des schlechten Wetters kamen allerdings weniger Gäste als in den vergangenen Jahren. vom 23. Dezember 2022
In seiner Weihnachtsansprache blickt Ortsbürgermeister Rudi Weber auf ein Jahr mit Krisen wie dem Krieg in der Ukraine und der Energiekrise zurück. Weber hat trotzdem Hoffnung, denn in Schmißberg funktioniere das Zusammenleben was auch Mut mache. vom 18. Dezember 2022