Dorfentwicklung

Riesenräder bei Elchweiler werden nicht gebaut

Die zwei 234 Meter hohen und geplanten Windräder bei Elchweiler werden nicht gebaut. Die Betreiberfirma hat ihre Bauanträge bei der Kreisverwaltung Birkenfeld zurückgezogen.

vom 15. Dezember 2017


Der Betreiber der zwei 234 Meter hohen Windräder hat seinen Antrag auf eine Baugenehmigung für die Anlagen bei der Kreisverwaltung Birkenfeld zurückgezogen. Das sagte der Erste Beigeordnete der Gemeinde Schmißberg, Rudi Weber. Bei den Rädern hätte sich um mit die größten in Deutschland gehandelt. Das größte Windrad der Welt steht in Gaildorf bei Stuttgart und wäre nur 10 Meter größer gewesen, als die geplanten Räder im Schönewald bei Elchweiler.

 

 

Rudi Weber wertet den Rückzug der Betreiberfirma als Erfolg des Protests der Schmißberger Bürger. Zuvor hatten etwa 120 Schmißberger ihre Einwände gegen die Räder bei der Verbandsgemeindeverwaltung vorgetragen. Außerdem zeigt sich Weber erleichtert darüber, dass die Pläne in der Nähe von Schmißberg zwei Riesenräder zu bauen,  jetzt vorerst vom Tisch sind.

 

Nach Angaben der Nahe-Zeitung, die bei der Kreisverwaltung angefragt hat, ist der Protest der Schmißberger Bürger aber nicht der Hauptgrund für den Rückzug des Betreibers gewesen. Vielmehr hätte die Verwaltung den Betreiber darauf hingewiesen, dass die Chancen eine Genehmigung für die Riesenräder zu bekommen, gering seien.

 

In der Nahe Zeitung wird auch der Bürgermeister von Elchweiler, Wolfgang Finck, zitiert. Gegenüber der Zeitung sagte Finck, dass er die Diskussion um die Windräder leid ist. Er bedauert, dass der Gemeinde Elchweiler jetzt Pachteinnahmen in Höhe von jährlich 60.000 Euro nicht zur Verfügung stehen, denn auf der Gemarkung der Gemeinde hätten die Windräder gebaut werden sollen.


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