Tourismus

Glück. Harmonie. Sinnfindung.

Die „Wohlfühlorte“ der Region zu vernetzen. Das ist das Ziel der Entwickler von „nationalpark-zum-glück.de“. Sie stellten ihr Projekt jetzt vor.

vom 6. Oktober 2015

Das Logo der Seite "nationalpark-zum-glück.de"

Wohlfühlorte vernetzen. Darum ging es jetzt im Gemeinschaftshaus Schmißberg.

Insgesamt 20 Leute sind ins Gemeinschaftshaus nach Schmißberg gekommen. Der Grund: Sie alle wollen ihr Glück im Nationalpark Hunsrück-Hochwald finden – ihre Wohlfühlorte. Mit diesem Wunsch sind sie in Schmißberg an diesem Abend nicht alleine:

„Wir haben lange gesucht und endlich das gefunden, was wir gesucht haben“, merkt ein Zuschauer im späteren Verlauf des Abends an. Um was ging es?

„Wohlfühlorte“ sollen vernetzt werden

Eine kleine Gruppe aus Nationalparkliebhabern hat sich zusammengefunden und eine Internetseite mit dem Namen „nationalpark-zum-glück.de“ entwickelt. Dazu gehören auch die grünen Werbeschilder, die desöfteren am Straßenrand in der Region zu sehen waren. Hinter all dem stecken Beate Thomè, Udo und Andrea Schönwetter, Gordon Schindler und Anja Schulz. Gestern Abend stellten sie ihre Internetseite „nationalpark-zum-glück.de“ in Schmißberg vor.

Idee stammt von Nationalparkliebhaber

Die fünf Nationalparkliebhaber haben sich die Frage gestellt: „Wo im Nationalpark Hunsrück-Hochwald kann man sich denn so richtig wohlfühlen?“ Sie fanden keine Antwort. Und deswegen entwarfen sie ein Onlineregister für die schönsten „Wohlfühlorte“ im Nationalpark. Auf der Seite sollen die Herzstücke der Region um den Naturpark aufgelistet werden. Der Zauberwald sowie die Traumschleife sind dort bereits zu finden, aber auch Nationalparkdörfer wie Leisel und Hattgenstein.

Die Homepage ist stilvoll und hebt sich vom bisherigen Internetangebot des Parks klar ab: Messerscharfe Landschaftsbilder vom Nationalpark Hunsrück-Hochwald machen Lust auf die Seite. Genau das sei auch das Ziel gewesen, sagt Werbefachmann Gordon Schindler aus Leisel: „Der Besucher soll sich nicht nur schnell durchklicken, sondern auch mal dort verweilen.“ Die Idee ist konsequent umgesetzt: Die Menüpunkte nennen sich nicht „Home“ oder „FAQ“, sondern „Sinnfindung“, „Natur Erleben“ sowie „Gesundheit und Wohlbefinden“.

Immer wieder spricht Anja Schulz während ihrer Präsentation der Internetseite von einem „Wir-Gefühl“ und einer „Chance für die Region“. Spätestens hier wird klar, bei dem Projekt „nationalpark-zum-glück.de“ handelt es sich um viel mehr als nur eine Internetseite. Es ist eine kunstvolle Art von fünf Menschen, die Liebe zu jener Region zu zeigen, in der sie leben. Da versteht es sich fast von selbst, dass das Logo ein grünes Herz mit einer Sonne in der Mitte ist. Doch nicht nur die Redner sind am Ende des Abends davon überzeugt, sondern auch die Zuhörer – Nationalpark, zum Glück!

Aufnahme in Register kostet 100 Euro

Jeder der möchte, kann auf der Seite www.nationalpark-zum-glück.de sein Angebot verlinken lassen und von dem Werbeeffekt profitieren. Laut Schindler, hätten bei der Eröffnung des Nationalparks im Mai bereits 600 Menschen sich die Seite angeschaut. Bei der Aufnahme in das „Register“ wird lediglich eine einmalige Gebühr von 100 Euro fällig. Bei Interesse einfach eine E-Mail an info@nationalpark-zum-glück.de (a. d. R. Seit einiger Zeit ist es in Deutschland möglich, auch Domainnamen mit Umlauten zu registrieren).

Hinweis: Die Seite www.nationalpark-zum-glück.de ist nicht mehr erreichbar. (Stand: 11.01.2022)


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