Bundeswehr übt auf Truppenübungsplatz

Schüsse auch in Schmißberg zu hören

Die Bundeswehr übt derzeit auf dem Truppenübungsplatz bei Baumholder. In Schmißberg sind die Schüsse der Militärübung auch zu hören.

vom 24. November 2021

Die Bundeswehr übt auf dem Truppenübungsplatz bei Baumholder

Schussgeräusche werden in Schmißberg voraussichtlich noch die ganze Woche zu hören sein. Der Grund auf dem Truppenübungsplatz bei Baumholder trainiert das Militär, berichtet der SWR.

Auf dem Übungsplatz werde auch mit Panzern geübt, heißt es in dem Bericht weiter. In den umliegenden Ortschaften könne es durch die Schüsse zu einer erhöhten Lärmbelastung kommen. Die Übungen sollen voraussichtlich noch bis zum Sonntag dauern.

Der Landkreis Kusel hat hierzu die sogenannten Schießwarnungen der Bundeswehr veröffentlicht. Dass der Landkreis Kusel die Schießwarnungen veröffentlicht, ist kein Zufall, denn auch Gemeinden in und um Kusel sind von dem Lärm, der durch die Militärübung auf dem Truppenübungsplatz entstehen kann, betroffen.

Die Schießwarnung für die Bundeswehrübung auf dem Truppenübungsplatz bei Baumholder.
Ein Ausschnitt aus einer der Schießwarnungen der Bundeswehr, veröffentlicht von der Kreisverwaltung Kusel.

Der Truppenübungsplatz gehört mit mehr als 11.000 Hektar zu den größten Plätzen dieser Art europaweit. Regelmäßig trainieren auf dem Platz auch Truppen aus dem Ausland. Der Platz wurde 1937 gebaut. Dafür wurden Gemeinden mit insgesamt rund 4.000 Einwohnern geräumt. Bei Reichenbach gibt es sogar einen Wanderweg, der sich mit dieser Thematik befasst.

Die Bundeswehr ist in Schmißberg nicht nur gelegentlich zu hören, sondern hat in der Gemeinde auch eine Geschichte. Denn vor 40 bis 50 Jahren zogen viele Soldaten nach Schmißberg, bauten Häuser insbesondere in der Straße „Am Stabsberg“. Grund hierfür war unter anderem, dass nur wenige Kilometer entfernt in Birkenfeld die Heinrich-Hertz-Kaserne im Schönewald liegt. Ein Bundeswehrstandort, der mittlerweile aber aufgegeben wurde.


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