Dorfentwicklung

B41-Ausbau soll im Frühjahr beginnen

Der Ausbau der B41 zwischen Rimsberg und Schmißberg soll voraussichtlich im kommenden Frühjahr beginnen. Nach Angaben des Landesbetriebes Mobilität (LBM) soll die Strecke um eine dritte Fahrspur auf einem Kilometer erweitert werden.

vom 22. Dezember 2020


Eigentlich hätten die Arbeiten an der Bundesstraße 41 (B41) schon Mitte 2019 beginnen sollen.

Laut LBM mussten diese aber verschoben werden, weil die Eigentumsverhältnisse der Grundstücke entlang der B41 noch nicht geklärt waren. Zwischenzeitlich liege jedoch Baurecht vor, sodass im Frühjahr 2021 mit dem Ausbau begonnen werden könne. 

Aus naturschutzrechtlichen Gründen musste der Wald bereits im Winter gerodet werden. Damit sollen beispielsweise brütende Vögel geschützt werden. Der naturschutzrechtliche Ausgleich soll bei Rimsberg sowie auf einer externen Ausgleichsfläche bei Frauenberg angelegt werden.

Der gesamte Ausbau soll bis Ende 2021 dauern. Die veranschlagten Kosten für die Arbeiten liegen nach Angaben des LBM bei rund zwei Millionen Euro.

Für den Bau des Zusatzfahrstreifens sei keine großräumige Umleitung vorgesehen. Während des Ausbaus bleibe der Verkehr in Richtung Idar-Oberstein auf der jetzigen, später dann auf der erweiterten B41. Der Verkehr des Fahrstreifens in Richtung Birkenfeld werde über vorhandenen und die noch herzustellende Wirtschaftswege geführt. Eine großräumige Umleitung sei daher weder erforderlich noch vorgesehen, so die Behörde.

Die B41 erfülle im Verkehrsnetz eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund habe die Bundesrepublik Deutschland als Straßenbaulastträger vorgesehen, diese Straßen – soweit möglich – verkehrsgerecht auszubauen und wechselseitig mit Zusatzfahrstreifen auszustatten. Neben einer Steigerung der Leistungsfähigkeit sollen damit Möglichkeiten für ein sicheres Überholen des langsam fahrenden Verkehrs geschaffen werden.

Neben dem Ausbau der B41 zwischen Rimsberg und Schmißberg, soll auch auf der Fahrbahn zwischen Schmißberg und Elchweiler die Fahrbahnmarkierung geändert werden, sodass zukünftig in Richtung Idar-Oberstein zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Nach Angaben des LBM wird nach Abschluss der Baumaßnahme dann der gesamte Streckenabschnitt der B 41 zwischen Birkenfeld und Niederhambach wechselseitig mit Zusatzfahrstreifen ausgestattet sein.

Die zukünftige Verteilung der Überholspuren auf der B41 zwischen Birkenfeld und Niederhambach.

Zu Beginn der Planung für den dreispurigen B41 Ausbau gab es Kritik aus der Gemeinde. Bürger befürchteten, wegen des schnellfahrenden Verkehrs auf der B41, nicht mehr sicher auf die Straße auf und abfahren zu können. Nach Angaben des LBM wird aber die Schmißberger Aus- und Abfahrt nicht nachteilig verändert. Der LBM habe die Verkehrssituation vor Ort analysiert. Hierbei seien keine gefährlichen Situationen festgestellt worden. Über dieses Ergebnis sei der Schmißberger Gemeinderat informiert worden, der dann den Ausbaumaßnahmen zugestimmt habe. Nach Angaben der Behörde wird zudem durch die zusätzliche Überholmöglichkeit insbesondere der hohe Überholdruck auf der B 41 weiter abgebaut und damit insgesamt ein positiver Effekt für die Verkehrssicherheit erreicht.

Zudem soll während der Ausbauarbeiten auf der B41 auch die Fahrbahn erneuert werden. Die gilt für die Bereiche zwischen der Abfahrt Birkenfeld sowie zwischen der Abfahrt Schmißberg und Niederhambach. Die Arbeiten sollen an vier Wochenenden erledigt werden. In dieser Zeit ist nach Angaben des LBM die B41 voll gesperrt. Der Verkehr werde für diese Zeit über das Hambachtal umgeleitet.


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