Störche in Schmißberg

Bürger beobachten Vögel in der Gemeinde

Anfang des Jahres bauten die Schmißberger Bürger ein Storchennest in Schmißberg auf. Mit Erfolg: Jetzt wurden Störche gesichtet.

vom 23. Dezember 2015

Störche gesichtet
Pausierende Weißstörche in Rimsberg, die jetzt auch in Schmißberg gesichtet wurden. Foto: Wolfram Müller.

Vorsicht Störche!

Bürger der Gemeinde haben bereits dreimal schon Störche gesichtet. Die Entdeckung machte zuerst Ralph Dietz in der Nähe des im Frühjahr aufgebauten Storchennestes.

Ralph Dietz wohnt in der Straße „Im Grünesfeld“ und damit in der Nähe des Storchennestes. Er hat somit immer im Blick, wenn sich dort etwas tut. Sonja Sessa hat ebenfalls eine Beobachtung gemacht. Sie wohnt in der „Alten Schule“ in Elchweiler und kann bestätigen, dass sich die großen Vögel am Nest herumtummelten. Sie hat ebenfalls einen freien Blick auf das neue Storchennest im Tal.

Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Die Störche waren zwar in der Umgebung des Nestes unterwegs, darin waren die beiden Vögel aber noch nicht. Sie scheinen noch unentschlossen zu sein, was ihre neue Bleibe betrifft.

Nach Besichtigung des Nestes flogen die Tiere immer wieder in Richtung Elchweiler. Es bleibt jetzt also abzuwarten, ob Schmißberg zwei neue Mitbewohner bekommt.

Das Nest im Tal unterhalb des „Grünesfeld“ wurde Ende März von Schmißbergs Rentner gebaut. Die Genehmigung für das Projekt erteilte die Kreisverwaltung Birkenfeld innerhalb von einem Tag, sagte der Erste Beigeordnete der Gemeinde Schmißberg, Rudi Weber: „Ich war total verblüfft“. Die Genehmigung war notwendig, weil das Nest auf einer Naturausgleichfläche der Kreisverwaltung Birkenfeld aufgebaut wurde und steht.

Arbeiter bauen Storchennest auf
Die Erbauer des ersten Schmißberger Storchennestes von links: Manfred Hebel, Klaus Loose sowie Adolf Schuch.

Die OIE spendete den Mast, ein Schmißberger Bürger den Beton für das Fundament und Schmißbergs Ortsbürgermeister Adolf Schuch sowie Klaus Loose das Handwerker-Know-How. „Wir hatten absolut keine Unkosten“, sagte der Bauleiter Klaus Loose. Die Idee, eine „Wohlfühloase“ für Störche anzulegen, stammt von Hobby-Vogelkundler Tom Sessa.


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