Dorfentwicklung

Vorerst keine Windräder bei Elchweiler

Etwa 30 Schmißberger verfolgten die VG-Ratsitzung in Birkenfeld. Der Grund: Das Gremium entschied, wie es mit den geplanten Windrädern im Schönewald weiter geht.

vom 4. Mai 2017


In dieser Sitzung drehte sich alles um zwei Windräder, die sich erst mal nicht drehen!

Etwa 70 Bürger sind nach Birkenfeld gekommen, darunter mehr als 30 Schmißbergerinnen und Schmißberger, um der Sitzung des Verbandsgemeinderates zu folgen. Damit war es vermutlich eine der meist besuchten Sitzungen des Rates überhaupt.

Der Verbandsgemeinderat Birkenfeld hat sich vorerst gegen die beiden geplanten Windräder bei Elchweiler entschieden. Beantragt hat den Bau im Dezember 2016 die Firma Wind Works Development aus Mühlheim (Nordrhein-Westfalen). Laut den Plänen hätten die Räder im Schönewald mit einer Gesamthöhe von 234 Meter entstehen sollen. Eine der beiden Anlagen hätte damit nur 960 Meter entfernt vom ersten Schmißberger Wohnhaus gestanden.

So sieht die aktuelle Windrad-Planung in der Umgebung von Schmißberg aus.

Der Grund für die Entscheidung des Rates ist, dass die Verbandsgemeinde (VG) gerade dabei ist, einen sogenannten Flächennutzungsplan zu erstellen. Dort stünde dann detailliert drin, wo im Gebiet der Verbandsgemeinde Windräder entstehen sollen, so ein Sprecher aus dem Rat. Der Rat ist sich einig, dass der Plan zuerst fertig sein soll.

Der Erste Beigeordnete der Gemeinde Schmißberg, Rudi Weber, zeigte sich erleichtert über die Entscheidung des Birkenfelder Gremiums: „Ich bin überzeugt, dass das geschlossene Auftreten der zahlreichen Schmißberger bei den Mandatsträgern im Verbandsgeimenderat Eindruck hinterlassen hat. Jetzt haben wir Zeit gewonnen. Wir können jetzt anhand Naturschutzgesichtspunkten Fakten sammeln. Die können dann auch zu einem späteren Genehmigungszeitpunkt nach Vorliegen eines gültigen Flächennutzungsplans ins Gewicht fallen.“


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