Schmißberger Storchen-Stories

Storch kehrt aus dem Süden zurück

Im Herbst flogen die Schmißberger Störche in den Süden. Darunter auch die sogenannten Piratenstörche – einer von ihnen könnte jetzt zurück sein. Hier sind die Schmißberger Storchen-Stories Folge 8.

vom 14. Februar 2022

Auf dem Nest oberhalb der Storchenvoliere sitzt ein Rückkehrer aus dem Süden. Ob es sich dabei um einen der altbekannten Piratenstörche handelt, ist unklar. Lotte und Bernie beobachten die Situation entspannt aus der Voliere.

Überraschung: Auf dem Nest, das oberhalb der Storchenvoliere montiert ist, sitzt wieder ein Storch.

Da staunte Tom Sessa Mitglied der Schmißberger Interessengemeinschaft Storchenfreunde, nicht schlecht. Ein Storch sitzt auf dem Nest, das oberhalb der Storchenvoliere angebracht ist. Der Storch sei nämlich viele Tage früher aus dem Süden zurück, als das im vergangenen Jahr der Fall gewesen sei. Ob es sich bei dem Storch um einen der altbekannten Piratenstörche handele, sei jedoch nicht zu 100 Prozent klar, sagt Sessa: „Der Storch ist nicht beringt.“

Sessa rechnet vor, dass die sogenannten Piratenstörche im vergangenen Jahr mehr als 50 Tage später nach Schmißberg kamen. „Was man so aus anderen Regionen derzeit aber hört, ist, dass in diesem Jahr die Rückkunft aus dem Süden allgemein etwas früher ist“, sagt Sessa.

Storchenfreunde sammeln Spenden


Die Storchenfreunde Schmißberg sammeln Spenden unter anderem für Futter. Wer spenden möchte, kann dies unter dem Verwendungszweck: „Spende für Gemeinde Schmißberg, Storchenvoliere“ tun. Die IBAN lautet: DE38 5625 0030 0000 2050 60 (Kreissparkasse Birkenfeld). Eine Spendenbescheinigung ist möglich. Bei Fragen: info@schmissberg.de.


Die Piratenstörche sorgten im vergangenen Jahr in Schmißberg für große Aufregung. Denn sie vertrieben damals ein anderes Storchenpaar, das es sich bereits in dem Nest oberhalb der Voliere gemütlich gemacht hatte. Die Piratenstörche legten im Mai sogar Eier. Nachwuchs gab es allerdings keinen. Das kalte und nasse Wetter machte dem Piratenstorchenpaar einen Strich durch die Nachwuchs-Rechnung.

Anders sah es bekanntermaßen beim in der Voliere lebenden Storchenpaar Lotte und Bernie aus. Deren putzmunterer Nachwuchs Asterix, Alexia, Anna und Adebar verabschiedete sich gemeinsam mit den Piratenstörchen im Herbst in Richtung Süden. Sie seien beringt, sagt Sessa: „Wir haben von ihnen aber noch nichts gehört.“

Lotte und Bernie beobachten die Ankunft des unberingten Storches oberhalb ihrer Voliere derzeit entspannt. Viele Schmißbergerinnen und Schmißberger dürften aber gespannt sein, was die kommenden Monate an der Schmißberger Storchenvoliere, die am Naturerlebniswanderweg „Im Land von Milan, Storch und Co.“ liegt, passieren wird – im vergangenen Jahr war das nämlich einiges.


Auch auf schmissberg.de:


Im Wappen der Gemeinde Schmißberg ist ein Hammer und ein Amboß abgebildet. Dabei handelt es sich um Hinweise auf die mittelalterliche Eisenverhüttung, die in der heutigen Dorfmitte nachgewiesen wurde. vom 24. Januar 2023
Schnee, wohin das Auge reicht. Innerhalb kürzester Zeit wurde Schmißberg am 20. Januar 2023 eingeschneit. In der Gemeinde lag eine geschlossene Schneedecke - der Räumdienst musste ausrücken. vom 21. Januar 2023
Um Schmißberg wurden in den vergangenen 100 Jahren viele Funde aus römischer Zeit gemacht. Sie geben einen Einblick in diese antiken Jahre. vom 3. Januar 2023 I von Florian Tanz
Im Jahr 2022 wurde in Schmißberg wieder gefeiert. Egal ob Mainacht, die Karibische Nacht in der Dorfmitte oder das Brunnenfest. Ebenso wurde die Dorfchronik fertiggestellt. schmissberg.de hat die Highlights des Jahres im traditionellen Jahresrückblick zusammengefasst. vom 28. Dezember 2022 I VIDEO I BILDERGALERIE
In Schmißberg fand nach zwei Jahren endlich wieder das traditionelle Glühweintrinken statt. Wegen des schlechten Wetters kamen allerdings weniger Gäste als in den vergangenen Jahren. vom 23. Dezember 2022
In seiner Weihnachtsansprache blickt Ortsbürgermeister Rudi Weber auf ein Jahr mit Krisen wie dem Krieg in der Ukraine und der Energiekrise zurück. Weber hat trotzdem Hoffnung, denn in Schmißberg funktioniere das Zusammenleben was auch Mut mache. vom 18. Dezember 2022