Tierwelt

80-Zentimeter-Schlange in Schmißberg unterwegs

Am Gemeinschaftshaus ist eine etwa 80 Zentimeter lange Schlange gesichtet worden. schmissberg.de hat nachgefragt, unter anderem ob sie gefährlich ist.

vom 6. September 2021


SzSzSzSzSz, SzSzSzSzSz, SzSzSzSzSz hat neulich eine Schlange gesagt, die am Gemeinschaftshaus gesichtet wurde!

In der schmissberg.de Redaktion ist man an tierischen Informationen einiges gewohnt. Zunächst gab es ein Bild von einem Reh, das im Garten des Ortsbürgermeisters frühstückte. Dann kam der Eichen-Prozessionsspinner auf dem Stabsberg. Dort wo im Bienenlehrpfad die Schmißberger Bienen leben. Und dann sind da natürlich die zahlreichen Geschichten über die Schmißberger Störche.

Doch jetzt kam der Knaller: Klaus Loose schickte der Redaktion ein Bild von einer etwa 80 Zentimeter langen Schlange, die am Gemeinschaftshaus herumkroch – SzSzSzSzSz, SzSzSzSzSz, SzSzSzSzSz.

Schlange ist eine Barren-Ringelnatter

Bei dem Tier handele es sich um eine sogenannte Barren-Ringelnatter, weiß Naturexperte Tom Sessa. In Ausnahmefällen könnten die Weibchen bis zu zwei Meter lang werden. Bei dem Tier handele es sich um ein Besonderes, denn seit 2017 sei die Schlange erst eine eigene Art, es sei die siebte Schlangenart, die in Deutschland vorkommen würde, sagt Sessa. Die Barren-Ringelnatter habe nur ein kleines Verbreitungsgebiet. Und dazu gehört jetzt auch Schmißberg. In der Gemeinde hat Tom Sessa die Schlange schon des öfteren gesehen.

Die Barren-Ringelnatter ist auch auf einer der Infotafeln entlang des Naturerlebniswanderweges „Im Land von Milan, Storch und Co.“ abgedruckt.

Experte: Tier ist ungefährlich

„Die Schlange ist völlig ungefährlich. Sie ernährt sich von Mäusen und Fröschen. Niemand braucht Panik. Wenn die Ringelnatter faucht, dann nur aus Angst und zur Abwehr.“

Der Schmißberger Naturexperte Tom Sessa gibt Entwarnung

Nach summ, summ, summ, und klapper, klapper, klapper gesellt sich jetzt also auch SzSzSzSzSz, SzSzSzSzSz, SzSzSzSzSz dazu. Das Schmißberg ein Naturerlebnisdorf ist, ist also lange nicht mehr nur zu sehen, sondern auch zu hören.


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