Dorfmoderation

Dorfmoderatorin zieht Zwischenbilanz

Seit einigen Monaten schon läuft in Schmißberg eine Dorfmoderation. Dabei wurden bereits viele Ideen entwickelt, Projekte angestoßen und realisiert Dorfmoderatorin Beate Stoff hat jetzt eine Zwischenbilanz gezogen.

vom 6. September 2021


Zeit für eine Zwischenbilanz der in der Gemeinde laufenden Dorfmoderation!

Dorfmoderatorin Beate Stoff hat jetzt während einer Bürgerversammlung im Gemeinschaftshaus Bilanz gezogen und einen Ausblick auf kommende Termine und Projekte gegeben. Die Bürgerversammlung fand am vergangenen Freitag statt.

Zunächst gab Stoff in ihrer Präsentation einen Überblick über die gesellschaftliche Entwicklung in der Gemeinde beispielsweise, wie sich die Altersstruktur in Schmißberg verändert. Dieses Themenfeld hatte die Dorfmoderatorin bereits in einer sogenannten SWOT-Analyse, die Stärken und Schwächen der Gemeinde Schmißberg auf zeigt, analysiert.

Nachdem Stoff „Phase 1 – Bestandsaufnahmen“ erläutert hatte, ging sie zur „Phase 2 – Umsetzungsphase“ über. Hier wurde unter anderem die Vermarktung der Gemeinde als sogenanntes Naturerlebnisdorf besprochen. Darunter fallen nach Angaben der Dorfmoderatorin insbesondere der Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft sowie der Artenvielfalt, Erhöhung der Lebensqualität, Förderung von Naherholung und Tourismus sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Altersgruppen.

Dabei handele es sich um eines der vier Ziele, das den Schwerpunkt für die nächsten Monate bilde, so Stoff. Die gesamte Präsentation gibt es hier zum Nachlesen.

In der Vergangenheit hatten sich immer wieder Arbeitsgruppen getroffen, die Ideen zu Schmißbergs Zukunft gesammelt haben. Themen waren beispielsweise der Tourismus sowie die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde. Des Weiteren wurde im Rahmen der Dorfmoderation damit begonnen, Schmißbergs erster Dorfchronik zu schreiben.

Dorfmoderation wird gefördert

Die Gemeinde Schmißberg bekommt für die Teilnahme an der Moderation Fördergeld vom Land Rheinland-Pfalz aus dem Dorferneuerungsprogramm. 

Bis zu 15.000 Euro darf die Gemeinde im Rahmen einer Dorfmoderation für die Dorfgestaltung investieren. Davon übernimmt 80 Prozent das Land. Den Rest muss die Gemeinde zahlen.


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