Schmißberger Storchen-Stories

Lotte und Bernies Storchenfamilie wieder komplett

Die Storchenfamilie von Lotte und Bernie ist wiedervereint. Storchenpfleger Andreas Damm hat jetzt zwei aufgepäppelte Küken wieder ins Familiennest gesetzt. Hier sind die Schmißberger Storchen-Stories Folge 5.

vom 14. Juni 2021


Lotte und Bernie können jetzt wieder gemeinsam mit ihren vier Küken im Nest kuscheln – die Storchenfamilie ist bereit für das Familienfoto.

Das war passiert: Die beiden zuletzt geborenen Küken waren zu schwach, um sich gegen ihre damals noch drei Geschwister beim Fressen durchzusetzen. Sie bekamen deswegen kein Futter ab. Storchenpfleger Andreas Damm nahm die Küken mit nach Hause. Er päppelte die Küken auf. Er wärmte die Vögel unter einer Rotlichtlampe und gab ihnen Fressen. Die Küken entwickelten sich hervorragend und wuchsen zu stattlichen Vögeln heran.

Frisch geschlüpft: Eines der Küken wird unter einer Rotlichtlampe Ende Mai aufgewärmt.

Andreas Damm hat die Tiere deswegen jetzt wieder zu ihren beiden Geschwistern und den Eltern Lotte und Bernie in die Voliere gebracht.

Die Storchenfamilie ist jetzt wieder komplett.

Für Lotte und Bernie dürfte die Rückkehr ihrer Kinder ein ganz besonderer Moment sein, wurde die junge Familie doch kürzlich erst schwer vom Schicksal getroffen. Anfang Juni starb nämlich eines der Neugeborenen von Lotte und Bernie auf tragische Weise. Das Küken hatte sich beim Fressen verschluckt.


Die Storchenfreunde Schmißberg sammeln Spenden unter anderem für Futter. Wer spenden möchte, kann dies unter dem Verwendungszweck: „Spende für Gemeinde Schmißberg, Storchenvoliere“ tun. Die IBAN lautet: DE38 5625 0030 0000 2050 60 (Kreissparkasse Birkenfeld). Eine Spendenbescheinigung kann auf Wunsch ausgestellt werden. Bei Fragen: info@schmissberg.de


Besonders war die Rückkehr auch für viele Menschen, die das Schauspiel an der Vogelvoliere beobachteten. Die Voliere liegt entlang des Naturerlebniswanderweges „Im Land von Milan, Storch und Co.“ und ist dort eine echte Attraktion geworden. Auch weil zahlreiche Medien über den Storchennachwuchs in der Schmißberger Storchenvoliere berichtet haben.


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